Existenzgründung und Unternehmensförderung

Notfallkoffer - wenn der Chef ausfällt

Auf den plötzlichen Ausfall der Unternehmensführung sind zahlreiche Unternehmen nicht angemessen vorbereitet. Untersuchungen haben ergeben, dass sich bisher nur jeder zweite Firmenchef mit der Frage auseinandergesetzt hat, was mit dem Unternehmen geschieht, wenn er durch Krankheit oder Tod ausfällt.

„Insbesondere für viele jüngere Unternehmen ist die Notfallplanung noch kein Thema: Sie sind entweder nicht hinreichend sensibilisiert oder sehen aufgrund ihrer Lebenssituation keinen Handlungsbedarf“, so Thomas Grigutsch, Leiter des Geschäftsbereichs Starthilfe und Unternehmensförderung der Bergischen Industrie- und Handelskammer. Die Notfallvorsorge zur Sicherung der Geschäftsfähigkeit des Betriebes sollte aber nach seiner Ansicht keine Frage des Alters sein.

Was aber ist genau zu tun? Welche wichtigen Informationen und Regelungen sollten in schriftlicher Form hinterlegt sein, damit das Unternehmen auch bei einem Ausfall des Chefs weiterhin funktionsfähig ist? Um den Betrieb vor unnötigem Schaden zu bewahren, sollte jeder einen ‚Notfallkoffer‘ haben, so Grigutsch weiter. Dieser sollte zum Beispiel mit Vollmachten, Vertretungsplan und einer Dokumentenmappe mit Bankverbindungen und Passwörtern gepackt sein.

Das 66-seitige IHK-Notfall-Handbuch greift diese und viele weitere Punkte auf. Sie finden dieses kostenfrei als ausfüllbare PDF-Version auf der rechten Seite unter Downloads. Dabei besteht die Möglichkeit, die einzelnen Checklisten auszufüllen, abzuspeichern und auszudrucken und in einem Notfallordner abzuheften. Zusätzlich finden Sie dort auch weiteres Informationsmaterial aus früheren Veranstaltungen zu diesem Thema.