IHK24

Einzelhandelsstudie Handel³

Neben der Versorgungsfunktion gegenüber der Bevölkerung dient der Einzelhandel als einer der größten Arbeitgeber und Ausbilder. Darüber hinaus würden viele Feste in den Kommunen ohne den örtlichen Einzelhandel nicht existieren. Zudem übernimmt der Handel beispielweise durch Sponsoring von lokalen Sportvereinen und ehrenamtlicher Arbeit gesellschaftliche Verantwortung. Der Einzelhandel trägt so zum vielfältigen Leben in einer Gemeinde bei und prägt das Gesicht einer Stadt. Darin sind sich die Akteure der Wirtschafts- und Stadtentwicklungspolitik einig.
Allerdings lagen bisher keine gesicherten Daten zu diesem Beitrag des Handels zum örtlichen Gemeinwohl vor. Die Industrie- und Handelskammern in NRW haben deshalb in Kooperation mit dem Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Stadtforschungsbüro Junker + Kruse die Studie Handel³ erstellt, mit dem Ziel, einen Überblick über die direkten und indirekten Effekte des stationären Einzelhandels für das Gemeinwohl in den Städten und Gemeinde in Nordrhein-Westfalen zu geben.
Neben den Einzelhändlern aus Wuppertal nahmen Händler aus 15 weiteren Modellstädten an der Studie teil. Anhand der schriftlichen und mündlichen Befragungen wurde diese bundesweit erste Pilotstudie durchgeführt. Die Ergebnisse dienen dazu die kaum wahrgenommen zusätzlichen Leistungen des Einzelhandels stärker in das politische und gesellschaftliche Bewusstsein zu rücken und letztendlich auch den Einzelhändlern noch mehr Gründe zu geben, für sich, ihren Ortsteil, ihre Stadt zu werben und ihren Stellenwert im Ranking der Wirtschaftszweige besser herauszustellen.