IHK-Medieninfo Nr. 54/19 vom 10. Juli 2019

Bergische IHK: „Prüfungsmarathon“ neigt sich dem Ende zu

Über 300 Ausschüsse haben in den letzten zwei Monaten 1.700 junge Menschen geprüft
Die Abschlussprüfungen stehen am Ende jeder Berufsausbildung. Auch Umschülerinnen und Umschüler sowie jene Teilnehmer, die ihren Berufsabschluss nachholen, kommen daran nicht vorbei.
In schriftlichen, mündlichen und praktischen Prüfungen vor der Bergischen Industrie- und Handelskammer (IHK) müssen die Prüfungsteilnehmer nachweisen, welche beruflichen Kompetenzen und Fähigkeiten sie im Laufe ihrer Qualifizierung erworben haben.
Der „Prüfungsmarathon“ begann am 14. Mai und wird am 12. Juli abgeschlossen sein. Dann wird die Bergische IHK insgesamt 308 praktische und mündliche Prüfungstermine organisiert haben. Insgesamt 1.700 junge Menschen werden dann vor den über 300 Prüfungsausschüssen ihre Abschluss- und Umschulungsprüfungen abgelegt haben. Die Bandbreite ist riesig: Geprüft wird in den Bereichen Industrie, Handel, Banken und Versicherungen, IT-Berufe, Hotel und Gaststätten, Verkehr und Transport, Bau, Metall- und Elektrotechnik, Papier- und Druckverarbeitung.
Hierbei unterscheiden sich die praktischen und mündlichen Prüfungen je nach Beruf: Neben fallbezogenen Fachgesprächen werden von den Prüfern auch Projektdokumentationen, die Durchführung von betrieblichen Aufträgen und Werkstücken, sowie praktische Arbeitsaufgaben beurteilt.
Die Bergische IHK ist bei dieser wichtigen Kernaufgabe nach dem Berufsbildungsgesetz mit der Organisation der Prüfungen betraut. Die "Bewertungshoheit" liegt dagegen bei den Prüfungsausschüssen. Sie sind Organe der IHK, bestehen aber aus ehrenamtlichen Mitgliedern. Die Ausschüsse nehmen die Leistungen ab, bewerten sie und stellen das Prüfungsergebnis fest.