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Handelsstreit USA - China - EU

Hier finden Sie eine Zusammenstellung der wichtigsten Informationen rund um das Thema Handelsstreit USA, China, EU.
Übersicht
  • USA: Neue US-Zölle auf Einfuhr von EU-Produkten (Nr. 4469570)
    Das Büro des US-Handelsbeauftragten (USTR) hat am 1. Juli 2019 eine weitere Liste mit EU-Produkten veröffentlicht, die zu den bereits angekündigten US-Zöllen hinzukommen sollen. Die Listen mit den betroffenen Waren stehe hier zum Download bereit.
  • Handelsstreit USA - China: Strafzölle und Gegenstrafzölle (Nr. 4117366)
    Seit April 2018 haben die USA schrittweise mehr und mehr Waren aus China mit Strafzöllen belegt. Die Volksrepublik hält ihrerseits mit Strafzöllen auf US-Produkte dagegen. Inzwischen ist fast die Hälfte aller China-Importe in die USA mit Zusatzzöllen belegt. Eine Übersicht über die verschiedenen "Strafzollrunden" sowie die jeweils betroffenen Produkte findet sich hier.
  • Kanada-Mexiko-USA – Einigung auf neues Handelsabkommen (Link: https://www.gtai.de/GTAI/Navigation/DE/Trade/Recht-Zoll/Zoll/zoll-aktuell,t=kanadamexikousa--einigung-auf-neues-handelsabkommen,did=2150274.html)
    Die USA, Kanada und Mexiko haben sich am 30.9.2018 auf ein neues Handelsabkommen geeinigt. Das so genannte „United States-Mexico-Canada-Agreement“ (USMCA) löst das bisherige Abkommen (NAFTA) ab. Das neue Abkommen bringt u.a. einen erleichterten Zugang zum kanadischen Milchmarkt mit sich. Im Automobilsektor wurden mit einer vereinbarten lokalen Wertschöpfung von mindestens 75 % (gegenüber ehemals 62,5 %) strengere Ursprungsregeln vereinbart. Wenn die Parlamente der drei Vertragsstaaten zustimmen, kann USMCA zum 1.12.2018 in Kraft treten. Diese und weitere Informationen stellt die GTAI auf ihrer Webseite zur Verfügung.
  • EU führt Zollkontingente und Schutzzölle auf Stahlwaren ein (Nr. 4156014)
    Die Europäische Kommission hat am 18.07.2018 ihre Schutzmaßnahmen auf Importe einer Reihe von Stahlerzeugnissen aus Drittstaaten ausgeweitet. Sie verhängte vorläufige Schutzzölle auf Stahl, der auf Grund der kürzlich eingeführten US-Zölle aus anderen Ländern auf den EU-Markt umgeleitet wird. Die Schutzmaßnahmen traten am 19.07.2018 in Kraft. Die traditionellen Einfuhren von Stahlerzeugnissen sind davon nicht betroffen.
  • Mexiko – Einführung von Zöllen auf Produkte mit US-Ursprung (Nr. 4133338)
    Mexiko hat auf die seit dem 1. Juni wieder gültigen Zusatzzölle der USA auf Stahl- und Aluminiumprodukte mit Ursprung in Mexiko reagiert. Seit dem 5. Juni 2018 gelten Zölle von 7, 10, 15, 20 und 25 Prozent auf zahlreiche Produkte mit Ursprung in den USA. Sämtliche von den Zöllen betroffene US-Produkte waren bislang aufgrund der Zugehörigkeit Mexikos und Kanadas zur Nordamerikanischen Freihandelszone NAFTA zollfrei.
  • EU-Ausgleichszölle auf ausgewählte US-Waren (Nr. 4098110)
    Seit dem 22. Juni gelten bei der Einfuhr bestimmter US-Waren in die EU Sonderzölle. Die Sonderzölle sind als Reaktion auf die von den USA verhängten Strafzöllen für Stahl- und Aluminiumprodukte eingeführt worden.
  • USA: Strafzölle auf Stahl und Aluminium aus der EU (Nr. 4015016)
    Seit dem 1. Juni hat US-Präsident Donald Trump Strafzölle auf die Einfuhr von Stahl und Aluminium aus der EU eingeführt.