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DIHK-Präsident Eric Schweitzer zur Brexit Abstimmung: Schlechte Nachricht für die deutsche Wirtschaft

Das britische Unterhaus hat das Brexit-Abkommen, auf das sich die Europäische Union und die britische Regierung im letzten Jahr geeinigt hatten, am
15. Januar 2019 abgelehnt. 432 britische Abgeordnete stimmten gegen den Austrittsvertrag, 202 votierten dafür.
„Die Entscheidung ist für die deutsche Wirtschaft eine schlechte Nachricht. Ohne Abkommen droht der Brexit völlig ungeregelt abzulaufen. Die Unternehmen hätten keine Planungssicherheit im UK-Geschäft. Zusätzlich würden jährlich Millionen an Zollanmeldungen und Milliarden an Zöllen fällig. Aus den Brexit-Negativszenarien würde dann leider bittere Realität. Daher sollten sich Unternehmen jetzt verstärkt anhand der DIHK-Brexit-Checkliste vorbereiten. Denn für die deutschen Unternehmen steht einiges auf dem Spiel. Immerhin ist Großbritannien noch unser fünftwichtigster Handelspartner, das Handelsvolumen beträgt 122 Milliarden Euro. Eine kurze Verschiebung des EU-Austritts von Großbritannien um einige Wochen, über den derzeit spekuliert wird, würden die Unklarheit wohl nur aufschieben. Letztendlich bliebe der gordische Brexit-Knoten weiter ungelöst“, sagte DIHK-Präsident Eric Schweizer.
Die DIHK-Brexit-Checkliste ist als Online-Tool hier abrufbar.